leckse sagte am 28 July 2011 - 19:16:
Von 15 Leuten gleichzeitig. Bisschen auffällig.
Die ehrenamtlichen Helfer in unserem Team sind durchaus nicht arbeitslose Schüler und Studenten, sondern unser Team besteht zu großen Teilen aus berufstätigen Leuten oder Freiberuflern, die somit auch anderweitige Verpflichtungen haben. Leider ist es so, dass ein gemeinnütziges Projekt in der Prioritätenliste gegenüber berufsbedingten Management-Aufträgen im Ausland hintangestellt wird, was zwar nachvollziehbar ist, aber sich natürlich für das "übrige" Team als nachteilig erweist. Des weiteren gibt es auch immer wieder private, familiäre Verpflichtungen, die bei einigen Leuten auch höhere Priorität genießen.
Natürlich gibt es Einen kleinen Teil (genauer gesagt 4 Personen), die sich zwar gemeldet haben und unsere Helferbedingungen auch akzeptiert haben, aber dann einfach ein paar Tage vorher untergetaucht sind. Ob diese bloß das restliche Team damit ärgern wollten oder einfach nicht mehr am Leben sind, wissen wir leider nicht, da diese Personen weder auf unsere Mails, noch auf unsere Telefonanrufe reagieren.
Ferner gab es in diesem Jahr tatsächlich auch sehr viele Krankheitsfälle (seien es jetzt Durchfall, Grippe, Blinddarm, Knochenbrüche, Unfall, etc...), was zusätzlich insbesondere im Orga-Bereich Probleme machte. Ob sich nun die Leute beim krank werden miteinander abgesprochen haben, oder es einfach am steigenden Alter unser Helfer liegt, kann ich nicht beurteilen, ich will ihnen aber nichts Böses unterstellen ;)
Vor allem unter diesem Aspekt der krankheitsbedingten Ausfälle hat der gedruckte Zeitplan gelitten. Dass es überhaupt einen Zeitplan gegeben hat, lag am Einsatz der übrigen Leute und mitunter auch meiner Wenigkeit, die sozusagen im letzten Moment die Aufgaben der anderen übernommen hatten.
Die MACOnvention hatte ortsbedingt schon immer ein kleineres Team als alle anderen Conventions, das sich dafür meist aber auch viel mehr anstrengt, um eine erfolgreiche Veranstaltung zu absolvieren. Dass es mit wachsendem Arbeitsaufwand und Druck immer schwieriger wird, Leute dafür zu motivieren, die Veranstaltung mitzutragen, liegt dabei sicher nicht an Einzelpersonen, sondern ist ein generelles Problem, dass ehrenamtliche Helfer (vor allem in Linz) nicht auf Bäumen wachsen ;)
Allerdings ist auch jeder, der nicht nur Missstände in Foren anzuprangern gedenkt, sondern einen aktiven Beitrag leisten will, um etwas besser zu machen, herzlich willkommen, im Team mitzuwirken.
Dass es ja auch viele Leute gibt, die dazu fähig sind, haben unsere zahlreichen Neuzugänge im Team, z.B. im Gamesraum, an der Info, an der Kassa, etc... erfolgreich bewiesen.
Die Leute, die ihre Freizeit geopfert haben, um am Projekt MACOnvention 2011 von A bis Z mitzuwirken, waren jedenfalls alle toll. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen ;)
zum Cosplay-Wettbewerb:
Ich vertrete NICHT die Jury und war auch NICHT in dieser Situation anwesend. Die Jury beurteilt im EIGENEN Ermessen, ob ein Kostüm den Regeln entspricht, die da jederzeit unter
http://www.maconvent...play-wettbewerb abrufbar sind.
§2, Abs. e der Euro-Cosplay Regeln besagen:
Dein Kostüm muss selbst gefertigt sein. Gekaufte und illegitime Cosplays sind aus dem Wettbewerb ausgeschlossen.
Nachdem bei der Vorbewertung ein Verdacht aufkam, dass gegen §2, Abs. e verstoßen wurde, wollte die Jury diesen Verdacht durch Vorlage von weiteren Arbeitsproben widerlegen lassen. Daraufhin ist die Kandidatin freiwillig vom EuroCosplay Wettbewerb zurückgetreten und die Sache hat sich sozusagen "von selbst" erledigt.
Was an der Vorgangsweise unprofessionell ist, kann ich nicht verstehen. Dass eine Jury nun mal nicht zum Freunde werden da ist, sondern dafür installiert wurde, um prekäre Fragen zum Kostüm zu stellen, liegt an der Natur einer Jury. In den Regeln stand sogar festgesetzt, dass es ein Hearing geben kann. Dass sich die Kandidatin daran stößt, finde ich persönlich schade.
Ein allgemeiner Rat für alle Teilnehmer: Man darf sich dadurch keinesfalls einschüchtern lassen. Ich persönlich habe mich in meinem Leben selbst schon etlichen Jurys stellen müssen und habe schon schlimmeres erlebt. Ein Vorsprechen vor der Jury war bisher immer unangenehm, aber gestorben bin ich dabei jedenfalls noch nie. Und außerdem geht es beim Wettbewerb nicht nur darum, zu gewinnen, sondern auch ums Dabei sein ;)
Für alle sonstigen Wünsche, Fragen sowie Lob und Kritik gibt es übrigens die MACOnvention Feedback E-Mail
feedback@maconvention.at
(Unser Team liest zur Zeit nur selten Foren ^^; )