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Filmvorführungen


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#181 Gast_Deus_*

Gast_Deus_*
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Geschrieben 3. January 2006 - 22:07

Ich werd schauen, dass ich die Zeit frei hab. Hört sich recht witzig an der Film. :D

#182 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 13. January 2006 - 00:20

AAJ - AKADEMISCHER ARBEITSKREIS JAPAN
FILMVORFÜHRUNG #134


Mi., 18. Jänner 2006, 18:30 Uhr
SWING GIRLS
Japan/2004/105 Minuten

Regie: Yaguchi Shinobu

Tomoko und ihre Freundinnen haben sich den Sommer anders vorgestellt. Anstatt Spaß zu haben, müssen sie einen Mathematiknachhilfekurs besuchen, noch dazu mit einem tödlich langweiligen Lehrer. Eines Tages bekommen sie die Gelegenheit, dem Mathe-Kurs zu entfliehen, weil sie das Mittagessen für die Mitglieder der Big Band der Schule ausliefern. Als die Musiker an dem Essen erkranken, erkennen die an dem Mißgeschick nicht ganz unschuldigen Mädchen ihre Chance: wenn sie an deren Stelle die Big Band übernehmen, können sie der Mathe-Klasse entkommen. Das Problem ist bloß, daß sie die Instrumente nicht wirklich spielen können. Doch was tut man nicht alles, um dem Mathe-Unterricht zu entkommen. Mit ihrem Antreten beim Wettbewerb der Schul-Bands haben sie allerdings nicht gerechnet.

In Swing Girls greift Regisseur Yaguchi auf das bewährte Rezept seines Kinoerfolgs Waterboys zurück. Was dort eine männliche Synchronschwimmerriege war, ist diesmal eine weibliche Swing-Band. Die Mädchen benutzen die Band anfangs nur als Ausrede, um nicht Mathematik lernen zu müssen, einmal vom Swing gepackt entwickeln sie jedoch einen Ehrgeiz und wachsen am Ende über sich selbst hinaus, um am Schluss triumphierend im Rampenlicht zu stehen. Das Ergebnis ist eine charmante und unterhaltsame Komödie, die beim japanischen Publikum sehr gut ankam: Swing Girl erzielte das siebentbeste Einspielergebnis des Jahres 2004.

Institut für Ostasienwissenschaften
Abteilung für Japanologie
AAKH Campus, Hof 2
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Wenn du wissen willst, putz dir die Zähne.
Wenn du wissen willst, werde zum Freund.
("20th Century Boy" von Naoki Urasawa, Planet Manga)

#183 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 7. March 2006 - 11:11

Hallo

Die Filmreihe ist mit Semesterbeginn wieder gestartet, hier der erste Film.

AAJ - AKADEMISCHER ARBEITSKREIS JAPAN

FILMVORFUHRUNG #135

Mi., 8. Marz 2006, 18:30 Uhr

TANGE SAZEN - THE JAR WORTH A MILLION RYO
(Tange Sazen - Hyakuman-ryo no tsubo)
Japan/2004/119 Minuten

Regie: Tsuda Toyoji


In Edo herrscht Aufregung: Der Yagyu-Clan, der fur den Shogun den Toshogu-Schrein in Nikko reparieren darf, soll einen Krug zuruckgelassen haben, der zu einem Schatz von einer Million Ryo fuhrt. Das wertvolle Teil landet als Heiratsgeschenk beim Samurai Genzaburo. Der halt ihn aber fur wertlos, woraufhin seine Frau ihn an einen Trodler verkauft. So gelangt der Krug in die Hande eines kleinen Jungen, der ihn als Aquarium fur seinen Goldfisch benutzt. Als sein Grossvater stirbt, nimmt der einaugige Ronin Sazen Tange das Kind gegen den Wunsch seiner biestigen Frau Ofuji auf. Freilich weiss er nicht, welchen Schatz der Junge besitzt.

Tange Sazen ist einer der beliebtesten Helden der japanischen Popularkultur des 20. Jahrhunderts. Tezuka Osamu verarbeitete die erstmals 1927 von Hayashi Fubo als Fortsetzungsroman in einer Zeitung erschienene Geschichte des einarmigen und einaugigen Schwertkampfers in den 1930er Jahren zu einem Manga, und der wie Zatoichi, ein weiterer Hero der japanischen Popularkultur, gehandicapte aber nicht zu unterschatzende Ronin wurde zu einem gefeierten Kinostar. Bis in die 1960er Jahre entstanden uber 30 Filme mit dem gefeierten Serienhelden.

Das einst so populare, ab den 1980er Jahren aber als tot erklarte jidaigeki-Genre erfuhr in den letzten Jahren eine unerwartete Renaissance, die auch das Remake der 1935 von Yamanaka Sadao inszenierten Verfilmung Tange Sazen - Hyakumanryo no tsubo hervorbrachte, die als bedeutender Klassiker des japanischen Kinos gilt und durch ihre Situationskomik besticht. In einer der kommenden Filmvorfuhrungen wird der AAJ auch ein Beispiel des klassischen Schwertkampffilms zeigen.

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#184 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 22. March 2006 - 12:47

Hallo

Der Film war witzig, aber recht simple.

Ich habe ganz vergessen den aktuellen Film anzukuendigen. Heute spielt es ein Samuraifilm aus 1963.

AAJ - AKADEMISCHER ARBEITSKREIS JAPAN

FILMVORFUHRUNG #136


Mi., 22 . Marz 2006, 18:30 Uhr

THE THIRTEEN ASSASSINS
(Jusannin no shikaku)
Japan/1963/119 Minuten


Regie: Kudo Eiichi

Auf geheime Anordnung eines hohen Beamten des Tokugawa-Shogunats werden 13 Samurai ausgewahlt, um Furst Matsudaira Noriaki, das besonders grausame und selbstsuchtige Oberhaupt des Akashi-Clans, zu ermorden. Sie haben nicht viel Zeit. Ihre Mission muss wahrend der Ruckreise von Matsudaira nach Akashi nach einem einjahrigen Aufenthalt in Edo durchgefuhrt werden. Der Furst wird von einer 53 Mann starken Begleitarmee sorgsam bewacht, und die 13 Samurai haben nur eine Chance zuzuschlagen. In einer Raststation bereiten sie einen Hinterhalt vor. Das Dorf wird zur todlichen Falle und zum Schauplatz einer grausamen Schlacht.

Der 2000 verstorbene Regisseur Kudo Eiichi ist auserhalb Japans ein weitgehend Unbekannter geblieben. Dabei zahlt er zu den bedeutendsten Genre-Regisseuren Japans, der mit Filmen wie Jusannin no shikaku (The Thirteen Assassins, 1963) oder Daisatsujin (The Great Killing, 1964) in den 1960er Jahren neue Masstabe im jidaigeki-Genre setzte. Der Hohepunkt des jidaigeki-Booms war damals bereits uberschritten und das Toei-Studio hatte den Grosteil seiner Produktion auf Yakuza-Filme, die in den 1960er Jahren zum beliebtesten und wirtschaftlich lukrativesten Genre aufstiegen, umgestellt, als in den Toei-Studios in Kyoto eine Reihe bemerkenswerter jidaigeki-Filme entstanden, in deren Zentrum nicht einzelne Stars standen, sondern die von einem hervorragenden und z.T. hochkaratig besetzten Schauspielerensemble getragen wurden. Diese so genannten shudan jidaigeki nehmen eine heute weithin unterschatzte Stellung innerhalb des jidaigeki ein, wahrscheinlich weil sie keine Vehikel fur die Stars des Genres waren. The Thirteen Assassins zahlt zu den Meisterwerken nicht nur des shudan jidaigeki, sondern des jidaigeki-Genres uberhaupt. Der Film gipfelt in einer rund 40minutigen Schlachtszene, die in einem bis dahin unerreichten Grad von Realismus dargestellt ist. Zugleich spiegelt der Film das politisch aufgeheizte Klima der Entstehungszeit wider und setzte einen neuen Kurs fur Filme uber rebellische Samurai, die - wie The Thirteen Assassins - zu den Glanzlichtern des japanischen Genrekinos zahlen.

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#185 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 29. March 2006 - 12:10

Der Film war recht gut.

Sorry, ich habe vergessen den aktuellen Film anzukuendigen.

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FILMVORFUHRUNG #137


Mi., 29. Marz 2006, 18:30 Uhr

GHOST IN THE SHELL 2 - INNOCENCE
(Inosensu - Kokaku kidotai)
Japan/2004/99Minuten

Regie: Oshii Mamoru

Im Jahr 2032 hat der Begriff "Mensch" seine Trennscharfe verloren. Cyborgs, Androiden und Roboter bestimmen die irdische Gemeinschaft und die Minderheit, die noch uber organische Anteile in ihrem Korper verfugt, traumt einem schwindenden Ideal hinterher. Die Cops Batou, ein Cyborg mit letzten organischen Spuren im System, und der grosteils menschliche Togusa sind auf eine unheimliche Mordserie angesetzt und entdecken einen skrupellosen Schwarzmarkt fur weibliche Unterhaltungsroboter.

Innocence ist ein Sequel zu Oshii Mamorus hochst erfolgreichem Anime Ghost in the Shell, der wesentlich zum anhaltenden Anime-Boom in Europa und den Vereinigten Staaten beigetragen hat. Wie bereits der erste Film beeindruckt auch das Sequel durch atemberaubende Animationen und zeichnet das dustere Bild einer von Maschinen dominierten Zukunft.

"You can call me fanboy, but this is the best anime 've ever seen" J.J. Hoberman, Village Voice.

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#186 kalumtum

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    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 17. May 2006 - 07:35

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FILMVORFUHRUNG #141


Mi., 17. Mai 2006, 18:30 Uhr

VENGEANCE IS MINE (Fukushu suru wa ware ga ari)
Japan/1979/140 Minuten

Regie: Imamura Shohei


Basierend auf einer von Saki Ryuzo dokumentierten wahren Geschichte eines kaltblutigen Morders, der 78 Tage lang durch Japan zog und eine Spur des Schreckens hinterlies, beginnt der Film im Winter 1964 damit, wie der festgenommene Morder Enokizu Iwao mit einem Polizeiauto zum Verhor abgefuhrt wird. In Ruckblenden wird nach und nach die Wahrheit uber die Geschehnisse offenbart und - auf der Suche nach einer Antwort, wie der Mann zu diesem Monster werden konnte - durch sein Gestandnis und die Aussagen von Familienmitgliedern und Zeugen seine Vergangenheit rekonstruiert.

Imamura unternimmt nicht den Versuch, Partei zu ergreifen, weder fur den Morder noch fur seine Opfer, sondern nahert sich der Geschichte mit einem kalten, dokumentarischen Blick, der niemals wertend und dadurch um so schwerer zu ertragen ist. Imamura versucht auch nicht, eine Erklarung fur das Unerklarliche zu finden, hochstens eine Annaherung an das Unfassbare. Bleiben die personlichen Motive des Morders letztlich im Dunkeln, so treten - wie bereits in seinem fruheren Film Intentions of Murder (Akai Satsui, 1964) - die groseren gesellschaftlichen Zusammenhange wie disfunktionale Familienstrukturen umso klarer zu Tage.

Nachdem Imamura 1968 mit dem ambitionierten Spielfilm The Profound Desire of the Gods (Kamigami no fukaki yokubo) an der Kinokasse Schiffbruch erlitten hatte, zog er sich fur uber eine Dekade, in der er nur wenige, aber bedeutende Dokumentarfilme drehte, vom Spielfilm zuruck, um sich 1979 mit Vengeance is Mine fulminant zuruckzumelden. Der Film wurde neben zahlreichen anderen Auszeichnungen von der renommierten Kinema Junpo Kritikerjury zum mit Abstand besten Film des Jahres gewahlt, Kritiker in Los Angeles und New York wahlten Vengeance is Mine gar (und vielleicht nicht zu Unrecht) zum besten japanischen Film der gesamten Dekade. Obwohl seine nachfolgenden Filme international grose Erfolge erzielen konnten - Imamura gelang es als einem von ganz wenigen, zweimal in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet zu werden - kommen sie doch bei weitem nicht an die Kraft heran, mit der Vengeance is Mine den Zuschauer mit voller Wucht trifft.

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#187 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 27. March 2007 - 23:37

Hmm, besteht eigentlich noch Interesse an den diesen Thread?



AAJ - AKADEMISCHER ARBEITSKREIS JAPAN

FILMVORFÜHRUNG #152


Mi., 28. März 2007, 18:30 Uhr

Canary (Kanaria)
Japan/2005/132 Minuten

Regie: Shiota Akihiko


Kanarienvögel sind kleine, empfindliche Wesen. Besonders auf Gas reagieren sie schnell und meist mit dem Tod. Aufgrund dieser Eigenschaft setzte die japanische Polizei sie bei den Sarin-Anschlägen der Aum-Sekte 1995 auch als Frühwarn-System in den Tokyoter U-Bahnschächten ein.

10 Jahre nach den Giftgas-Anschlägen in Tokyos U-Bahn skizziert Akihiko Shiota den Weg des 12-jährigen Kôichi aus den Fängen der Sekte "Nirvana". Auf der Suche nach Schwester und Mutter trifft er auf die gleichaltrige Yuki, die ihn auf seiner Reise begleitet. Der schweigsame Kôichi, noch immer traumatisiert von den Praktiken der Sekte, und die abgeklärte Yuki, die ihn wortreich herausfordert, geraten immer wieder aneinander. Doch der Glaube an eine bessere Zukunft verbindet sie.

Shiotas Film profitiert von seinen talentierten jungen Darstellern, deren Charaktere weniger kindisch gezeichnet sind, als die der Erwachsenen, deren Entscheidungen und verquere Fehleinschätzungen sie ausbaden müssen. Das Thema der Rückkehr in das "normale" Leben nimmt Shiota zur Gelegenheit, unprätentiös den Grundriss der japanischen Gesellschaft zu beleuchten, an dem sich ihre empfindlichsten Mitglieder orientieren müssen.

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#188 lat

lat

    Pokémon Trainer

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Geschrieben 28. March 2007 - 13:48

wie sah es denn eigentlich platzmäßig bei den letzten Anime-Vorführungen aus?

bei (glaub ich) GITS2 hab ich wieder umgedreht, weil beim Blick durchs Fenster alles voll war

#189 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 28. March 2007 - 13:58

ZITAT(lat @ 28. March 2007, 14:48) Beitrag anzeigen

wie sah es denn eigentlich platzmäßig bei den letzten Anime-Vorführungen aus?
GitS2 hab ich damals versaeumt.
Beim Anime mit dem Traum-/Paralleluniversum waren mehr als die Haelfte der Plaetze belegt.
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#190 Yoh_Asakura

Yoh_Asakura

    suspended

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Geschrieben 18. April 2007 - 10:10

@kalumtum
weisst du wann die nächsten vorführungen sind?
hab in den letzten wochen nur von Vorträgen gelesen...

#191 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 18. April 2007 - 13:10

Ich habe seit "Canary" auch keine Benachrichtigungen ueber Filme bekommen.
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#192 Yoh_Asakura

Yoh_Asakura

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Geschrieben 18. April 2007 - 13:36

eben, ich auch nicht...
weils im letzten Semester nahezu jede Woche eine war^^"

aber danke für die Info!

#193 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 30. April 2007 - 18:54

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FILMVORFÜHRUNG #153


Mi., 9. Mai 2007, 18:30 Uhr

What The Snow Brings (Yuki ni negau koto)
Japan/2006/112 Minuten

Regie: Negishi Kichitarô


Der beruflich und menschlich gescheiterte Manabu kehrt nach 13 Jahren zurück in seinen Heimatort auf Hokkaidô. Einst ambitioniert und arrogant in die Hauptstadt gezogen, blickt er nun auf eine gescheiterte Ehe und ein bankrottes Geschäft zurück. In dieser schwierigen Situation sucht er seinen Bruder Takeo auf, der einen Rennstall für Banei-Pferderennen unterhält. Das Wiedersehen ist alles andere als herzlich, und so hat Manabu nur die Chance, seinem Bruder durch harte Arbeit als Stallhilfe zu beweisen, dass er es ehrlich meint. Gegen dessen Erwartung findet sich Manabu schnell und gut in die harte Arbeit ein und freundet sich mit den Jockeys und anderen Arbeitern an. Währenddessen trainiert die Jockey Makie mit dem Banei-Pferd Unryu, mit dem ihr Vater vor Jahren große Siege feierte. Doch nun ist es Unryu schon lange nicht mehr gelungen, die für den Rennstall wichtigen Preisgelder zu gewinnen. Takeo gibt Makie und Unryu noch eine Saison Gnadenfrist, dann soll er zum Schlachter. Wie um sein eigenes Scheitern vergessen zu machen, steckt Manabu alle Liebe, Kraft und Fürsorge in das alte Pferd, dem außer Makie niemand mehr einen Sieg zutraut. Seine aufopferungsvolle Art, mit dem Pferd umzugehen, imponiert seinem Bruder und so nimmt er ihn schließlich nach langer Weigerung mit zu ihrer Mutter, die inzwischen in einem Pflegeheim lebt. Den unterschiedlichen, entzweiten Brüdern gelingt die Versöhnung. Doch Unryu ist noch weit von alten Stärken entfernt...

Negishi Kichitarô gehört zu jener Generation japanischer Filmemacher, die als letzte im Studiosystem groß geworden ist und die es am schwierigsten hatte, nach dem Zusammenbruch des Studiosystems eine kontinuierliche Laufbahn zu verfolgen. Mit What The Snow Brings knüpft er an den unsentimentalen Realismus von Distant Thunder (Enrai) an, mit dem er sich 1981 als einer der vielversprechendsten Regisseure seiner Generation etablierte. Den Hintergrund von What The Snow Brings bilden die Banei-Pferdeschlittenrennen, die es nur auf Hokkaidô gibt. Dabei ziehen massige Pferde schwere Schlitten über eine Rennstrecke, die Hindernisse in Form von Hügeln beinhaltet. Das für die Pferde äußerst mühsame Überwinden der Hindernisse steht als Metapher für die Protagonisten des Films, die viele innere Hindernisse überwinden müssen, um wieder zu sich selbst und zueinander zu finden.

What The Snow Brings wurde mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet, darunter den Preis für die beste Regie, den besten männlichen Darsteller sowie den Publikumspreis beim 19. Tokyo International Filmfestival. Negishi Kichitarô wurde zudem von der renommierten Kritikerjury der Zeitschrift Kinema Junpô zum besten Regisseur des Jahres 2006 gewählt. What The Snow Brings zählt zweifellos zu den beeindruckendsten japanischen Filmen der letzten Jahre.

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#194 Yoh_Asakura

Yoh_Asakura

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Geschrieben 30. April 2007 - 23:20

hmm,.... mal schaun wenn es sich ausgeht werd ich wieder hinschaun, hoffen wir, dass nicht wieder irgendwas dazwischen kommt >_>

#195 Chrono

Chrono

    Austrian Otaku of the Year 2003

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Geschrieben 2. May 2007 - 21:58

soltest früh kommen die seminaräume sind meinstens schnel voll :o
Ich mach auf künstlich interessiert und N.... denken ich bin nett, doch wenn ich fertig bin mit r.... sieht dein L.... aus wie Kotelett, F... !




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#196 semmel

semmel

    Slanns kleiner Bruder

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Geschrieben 3. May 2007 - 13:37

nah, ich bin schon öfters zu spät gekommen und hab ohne probleme noch n platz gefunden
Lustiges Treiben im #animeboard.at chat.

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#197 Chrono

Chrono

    Austrian Otaku of the Year 2003

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Geschrieben 4. May 2007 - 20:39

echt? lol das letzte mal wie ich vorbei gangen bin war drinen sehr sehr voll bei ner filmvorführung
Ich mach auf künstlich interessiert und N.... denken ich bin nett, doch wenn ich fertig bin mit r.... sieht dein L.... aus wie Kotelett, F... !




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#198 kalumtum

kalumtum

    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 10. May 2007 - 18:38

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FILMVORFÜHRUNG #154


Mi., 16. Mai 2007, 18:30 Uhr

Big Bang Love - Juvenile A (46-okunen no koi)
Japan/2006/85 Minuten

Regie: Miike Takashi


Jun arbeitet in einer Schwulenbar. Als ein Kunde ihn sexuell bedrängt, kommt es zu einem Streit, in dessen Verlauf Jun den Mann tötet. Er zeigt nicht die geringsten Anzeichen von Reue und wird ins Gefängnis gesteckt. Dort lernt er Shiro kennen, der von Anfang an auf brutale Gewalt setzt und damit schnell in der Hierarchie der Gefangenen emporsteigt. Der eher schüchterne Jun fühlt sich von Shiros Stärke und Entschlossenheit angezogen. Shiro wiederum akzeptiert Jun, weil er der Einzige im Gefängnis ist, der ihn so sieht, wie er wirklich ist. Die beiden werden allmählich zu Freunden und zu einem Paar, das sich von nichts und niemandem auseinander bringen lässt. Dann aber kommt es zu einem Zwischenfall. Ein Gefängniswärter wird zum Augenzeugen wie Jun über der Leiche von Shiro hockt und unter Tränen beteuert, dass er Shiro getötet habe. Doch ist Jun tatsächlich für die Tat verantwortlich?

Miike Takashi gehört zu den produktivsten, innovativsten und umstrittensten Regisseuren in Japan. In knapp 15 Jahren hat er rund 70 Filme gedreht, doch gelingt es ihm immer wieder, seine Anhänger (und Gegner) zu überraschen. Wer dachte, dass Miike nach Filmen wie One Call Missed (Chakushin ari, 2003), Zebraman (2004) oder The Great Yokai War (Yôkai daisensô, 2005) endgültig beim Blockbuster-Kino angelangt ist, wird durch Big Bang Love - Juvenile A eines besseren belehrt. Das Brecht'sche Gefängnisdrama ist Miikes reduziertester und vermutlich meditativster Film, dem es gelingt, mit einem Minimum an Mittel ein Maximum an Wirkung zu erzielen.

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weitere Filme im Mai:
23.5.: Enomoto Toshirô - Nikomihoppi (2006)
30.5.: Lee Sang-Il - Hula Girls (2006)
(Änderungen vorbehalten)
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#199 kalumtum

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    Wasabi Vernichter

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Geschrieben 16. May 2007 - 20:04

Hmm, das war ein seltsamer Film. Minimalistisches Setting

Naechste Woche: Wieder ein pink eiga biggrin.gif


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FILMVORFÜHRUNG #155


Mi., 23. Mai 2007, 18:30 Uhr

Nikomihoppy (Nikomihoppi)
Japan/2006/64 Minuten

Regie: Enomoto Toshirô


Chiyohara kann seine Exfreundin Minako nicht vergessen - schon gar nicht beim Sex. Während des Bon-Festivals, an dem traditionell die Seelen der Toten zu Besuch kommen, fährt er auf der Suche nach Minako in ihr Heimatdorf. Dort trifft er ihre Freundin Emi, die ihm etwas eröffnet, das ihn völlig aus der Bahn wirft...

In behutsam komponierten Bildern erzählt Enomoto von der intimen Macht der Erinnerung. Er feiert die leise Geschichte einer allmählichen Erkenntnis so melancholisch, dass man immer wieder erstaunt ist festzustellen, sich eigentlich im Reich des japanischen Sexfilm-Genres der "pink eiga" zu bewegen. Das Drehbuch von Satô Minoru war Gewinner des dritten pink eiga-Drehbuchwettbewerbs der Zeitschrift Gekkan Shinario (Scenario).

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weitere Filme im Mai:
30.5.: Lee Sang-Il - Hula Girls (2006)
(Änderungen vorbehalten)

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#200 kalumtum

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Geschrieben 23. May 2007 - 22:05

So den Film hab ich versaeumt :(


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FILMVORFÜHRUNG #156


Mi., 30. Mai 2007, 18:30 Uhr

ALWAYS - Sunset on Third Street (ALWAYS - Sanchôme no yûhi)
Japan/2005/133 Minuten

Regie: Yamazaki Takashi


Wir schreiben das Jahr 1958. Der Tokyo Tower befindet sich noch im Bau, da treffen wir benachbarten Viertel Menschen aus einfachen Verhältnissen, die voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Der Mechaniker Suzuki Norifumi träumt in seiner kleinen Autowerkstatt von einer großen Firma mit seinem Namen. Chagawa Ryonosuke betreibt einen heruntergekommenen Süßwarenladen, während er erfolglos versucht, als Schriftsteller zu reüssieren. Doch als die junge Hiromi mit einem kleinen Jungen im Schlepptau auftaucht und in der Nähe eine Bar eröffnet, kommt Leben in die Straße. Warmherzig und mit viel Sympathie für seine Charaktere erzählter Film, der in visuell beeindruckenden Bildern das Tokyo von 1958 wieder auferstehen lässt.

Yamazaki Takashi, geboren 1964, arbeitete als Spezialist für Visual Effects. Seit 2000 ist er als Regisseur tätig, gestaltet Computerspielsequenzen und hat einen guten Ruf als visueller Unterhaltungskünstler. Yamazakis zweiter Spielfilm Always - Sunset on Third Street ist ein trefflicher Ausdruck des Nostalgiebooms der Shôwa 30er Jahre (1955-1964), der seit einigen Jahren Japan erfasst hat, und wurde 2005 von der renommierten Kritikerjury der Zeitschrift Kinema Junpô auf Platz 2 der besten Filme des Jahres gewählt.

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